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FILMKLUB „AMATOR” Kieślowski

„AMATOR“ PL 1979, 117 Min, OmU in englisch
Regie & Drehbuch: Krzysztof Kieślowski
Kamera: Jacek Petrycki
Musik: Krzysztof Knittel
Darsteller: Jerzy Stuhr, Malgorzata Zabkowska, Ewa Pokas, Stefan Czyżewski, Jerzy Nowak u.a.
Mit Einführung, Filmgespräch und polnischen Snacks
🇮🇩Filip kupuje kamerę i zostaje wkrótce po tym zaangażowany do nakręcenia filmu dokumentalnego o swojej fabryce. Szybko odkrywa on magię tworzenia filmów. Jednocześnie musi się jednak zmierzyć z ciemną stroną filmowania: cenzura komplikuje poszukiwanie prawdy i grozi zniszczeniem jego relacji z innymi. Poprzez starania Filipa pojawiają się w filmie pytania o rolę sztuki oraz własną odpowiedzialność wobec uwarunkowań społecznych.
🇩🇪Filip Mosz (Jerzy Stuhr), Zulieferer in einem großen Industriebetrieb im kommunistischen Polen, beginnt sein Abenteuer mit dem Film, um mit einer 8-mm-Kamera die ersten Tage seiner Tochter zu verewigen. Bisher recht bedürfnislos und zufrieden mit seinem Leben stellt er fest, dass er „mehr als nur Ruhe und Frieden“ braucht, engagiert sich, will Missstände aufzeigen und riskiert somit nicht nur den Verlust seines Arbeitsplatzes. Interessanterweise erlangt Filip in dem Werk, welches in Polen dem „Kino der moralischen Unruhe” zugezählt wird, erst durch das Verständnis der Funktionsweise des Mediums Film – ein soziales und politisches Bewusstsein. Der Film stelltt jedoch die Frage, ob das Engagement den Menschen wirklich nützt, oder ihnen schadet.
Formal minimalistisch gedreht, scheint fast einen dokumentarischen Charakter zu haben. Hauptdarsteller Stuhr schrieb die Dialoge für den Film gemeinsam mit dem Regisseur und trat mit der Zeit selbst in Kieślowskis Fußstapfen. Der Regisseur Krzysztof Zanussi spielte sich selbst in dem Film, mit einem Ausschnitt aus dem Film „Tarnfarben”, (wird demnächst ebenfalls im Filmhaus gezeigt) als Gast eines Amateurfilmclubs. Kieslowskis Film fand auch im Ausland Anerkennung: Er erhielt die Goldmedaille und den FIPRESCI-Preis in Moskau (1979) und den Preis der Ökumenischen Jury in Berlin (1980). Die berühmte Geste von Filip Mosz, der die Welt durch einen Rahmen aus verschränkten Fingern betrachtet, ist in einem Denkmal auf Kieślowskis Grab auf dem Powązki-Friedhof verewigt worden.
Gefördert vom Generalkonsulat der Republik Polen und Kulturamt der Stadt Köln